Wie kam es zu dem Konzert – Interview mit Bezirksbürgermeister Kollig

Bezirksbürgermeister Helmut Kollig
Bezirksbürgermeister Helmut Kollig

Wie kam es zu dem Konzert?
Bezirksbürgermeister Helmut Koillig: Die Kontakte zu dem Orchester reichen schon in den Anfang der 90er Jahre zurück, als es gerade erst anfing, sich zu etablieren. Es war schon immer mein Ziel, die Musiker einmal beim Beethovenfest auftreten lassen zu können. Das Deutschlandfest bot die günstige Gelegenheit dazu, und die Postbank hat es dann ermöglicht.

Wie ist die Partnerschaft zwischen den beiden Stadtbezirken entstanden?
Kollig: Die ungarische Hauptstadt hat nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ihren Stadtbezirken nahegelegt, die nordrhein-westfälische Kommunalverfassung zu übernehmen. Dadurch kam es zu Kontakten zwischen Bonn und Budafok. Der damalige Bezirksvorsteher Karl König und der ungarische Botschafter haben sich dann zusammengetan, um daraus eine Partnerschaft zu machen, erfolgreich, wie man sieht.

Was ist die symbolische Bedeutung des Konzerts?
Kollig: Bonn war Bundeshauptstadt, als Mauer und Eiserner Vorhang fielen. Bonn und Ungarn haben auf ihre Weise zu dieser historischen Entwicklung beigetragen. Wenn wir jetzt den Abschluss des Tages der Deutschen Einheit in Bonn mit einem ungarischen Orchester begehen, ist das ein herausragendes Symbol für die Verbundenheit der Deutschen mit dem ungarischen Volk. Ich freue mich deshalb besonders, dass der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher und der heutige ungarische Botschafter, Dr József Czukor, zu dem Konzert kommen.

Die Eintrittskarten gibt es zu einem "Einheitspreis"...

...von 19,89 Euro, ein weiteres Beispiel für die Symbolik des Abends.